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19.12. Bürgermeisterin weicht klarer Positionierung zum Thema Havelspange aus

In einer gemeinsamen Erklärung von Wildpark e.V. und Bürgerinitiative „Waldsiedlung Wildpark-West" sprachen sich deren Vorsitzenden Dr. Carsten Leßner und Frank Witte für ein gemeinsames Verkehrskonzept der Gemeinde Schwielowsee und der Landeshauptstadt Potsdam, jedoch in aller Deutlichkeit gegen eine dritte Havelquerung zu Lasten des Wildparks und der Waldsiedlung aus. Einer eindeutigen Antwort auf die gemeinsame von Dr. Leßner verlesene Anfrage im Rahmen der Sitzung der Gemeindevertretung – mit der Bitte an die Bürgermeisterin, sich eindeutig zu positionieren – wich Bürgermeisterin Kerstin Hoppe jedoch aus: „Die Meinung der Gemeinde gegenüber 2006 habe sich nicht geändert.“ Laut Frau Hoppe haben sich damals die Gemeindevertreter dafür und dagegen entschieden. Im Januar 2019 steht das Thema auf der Tagung der Stadtverordneten in Potsdam.

 

16.12. Weihnachtsmatinee mit Thomas Arnold im Bürgerclub

Ein wunderbarer Sonntagvormittag im Bürgerclub mit Thomas Arnold (Video ansehen).

Selbst und umgedichtete Weihnachtslieder, musikalisch umrahmt, witzige und nachdenkliche Weihnachtsgeschichten erfreuten die circa vierzig Besucher, vornehmlich Wildparker, im weihnachtlich geschmückten Bürgerclub.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. 12. Weihnachtsmarkt in Wildpark-West

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie haben noch kein Weihnachtschenk und wollen unsere Nachpflanzaktion unterstützen?

Der Erlös aus dem Verkauf unserer Kalender "Historische Ansichten von Wildpark-West", "680 Jahre Wiese Gallin" und dem Buch "Wildpark-West a.d. Havel" von Marianna von Klinski-Wetzel und Gerhard Mieth kommt unserer Nachpflanzaktion "Rettet die Waldsiedlung" 2018-2033 zu gute.

Einige Exemplare können noch bei uns erworben werden.

 

21. 11. „Willkommen in der Waldsiedlung Wildpark-West!“

Eichhörnchen grüßt am Ortseingang

Seit Mittwoch Morgen werden die Gäste von Wildpark-West nun auch „offiziell“ willkommen geheißen. Auf Initiative von engagierten Einwohnern, ließ die Bürgermeisterin an den beiden Ortseingängen Schilder mit der Aufschrift „Herzlich Willkommen in der Waldsiedlung Wildpark-West“ aufstellen. Die Gestaltung des Schildes beruht auf den kostenfreien Entwürfen des Graphikers Ralph Berek, der sich wie über 170 andere Mitstreiter der Bürgerinitiative für den Erhalt von Wildpark-West als Waldsiedlung einsetzt. Bei der Bildgestaltung stand das Eichhörnchen, das Wappentier der Bürgerinitiative, Modell.

 

16.11. Vortrag im Bürgerclub: Ein reiches Leben

 

mit einfachen Mitteln. Zahlreiche interessierte Zuhörer kamen in den Bürgerclub um Beatrix Reuter bei ihrem Ausflug ins norwegische Bergdorf Bortelid zu folgen und mehr zu erfahren über die skandinavische Lebenskunst Friluftsliv, dem einfach Draußen-Sein, einem Kulturphänomen, das seinen Ursprung in der Zeit der Romantik hat und bis heute gelebte Philosophie in der skandinavischen Kultur ist.

 

 

 

30.09. Wahlaufruf: Geht wählen!

Die Bürgerinitiative als politisch neutraler Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für den Erhalt der Waldsiedlung einsetzen, gibt keine explizite Wahlempfehlung ab. Sie ruft aber auf, zur Wahl zu gehen. Frank Witte, der Vorsitzende der BI, meinte auf Anfrage: „Uns geht es nur um Sachthemen. Die Bürger sind klug genug, um selbst zu entscheiden, wer sich wirklich für die Waldsiedlung einsetzen will.“ 

 

29.09. Baumschutz für Nachpflanzungen Fuchsweg abgeschlossen

Nach dem Amselweg ist nun auch auf der zweiten historischen Allee die Baumsicherung von Nachpflanzungen erfolgreich abgeschlossen. Im zweiten Teilabschnitt wurden weitere 7 junge Bäume, die durch die Gemeinde 2015 gepflanzt wurden sind, durch Dreiböcke gesichert. Insgesamt beteiligten sich über 20 Einwohner und ihre Kinder an den drei Arbeitseinsätzen im Juli, August und September. Auch der Bürgermeisterkandidat Herr Holstein war dem Arbeitsaufruf der Bürgerinitiative gefolgt. Während Bürgermeisterin Frau Hoppe auf Grund des Festumzuges 1025 Jahre Geltow auf der Hauptausschusstagung wegen Termindichte bereits abgesagt hatte, nutzte Herr Holstein die Möglichkeit mit Bürgern von Wildpark-West ins Gespräch zu kommen.
Circa 60 Arbeitsstunden und ein Materialeinsatz von ca. 500,00 €uro stehen zu Buche.

 

24. September Gemeindeverwaltung hebt Fällbescheid auf!

Nachdem ein Bürger gegen den von der Gemeindeverwaltung erlassenen Bescheid zum Fällen von 6 Kiefern Widerspruch eingelegt hatte, hat die Verwaltung diesen Fällbescheid aufgehoben. Auch ein anderer Bürger erklärte, nachdem ein Gutachten bestätigte, dass sein Baum standsicher sei, nicht von seinem Fällbescheid Gebrauch machen zu wollen.

 

23. September Treff mit der Bürgermeisterin

Die Bürgermeisterin hatte zu Kaffee und Kuchen geladen – und solch eine Einladung kann man natürlich nicht ausschlagen! Der Kuchen war köstlich, der Kaffee stark …
Wie schon am Dienstag zuvor, als der Bürgermeisterkandidat Michael Holstein interessierten Einwohnern Rede und Antwort stand und konkret zu den Fragen der Bürgerinitiative Stellung bezog, wurde auch Bürgermeisterin Kerstin Hoppe zu konkreten Sachverhalten befragt. Dabei ging es u.a. um die ablehnende Haltung der Einwohnerschaft zum neuen Siedlungsprojekt „Schweizer Str. Nord“ und die damit verbundenen Begleiterscheinungen, wie z.B. die Zerstörung von 1,3 ha angrenzendem Wald mit ca. 250 Großbäumen, direkt am Siedlungsrand. Auch die (Nicht)Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen wie z.B. der Baumschutzsatzung durch die Verwaltung kam zur Sprache. Die Bürgermeisterin bat um Verständnis, dass sie trotz der schweren Vorwürfe seitens der Bürgerschaft die Pflicht habe ihre Mitarbeiter zu schützen und es ob der bestehenden Strukturen sehr schwer bis unmöglich sei, personelle Veränderungen oder Verschiebungen vorzunehmen, zumal am Arbeitskräfte-Markt Fachkraftmangel herrsche. Es finde sich kaum qualifiziertes und motiviertes Personal, da die Bezahlung im öffentlichen Dienst nicht so gut wie in der freien Wirtschaft sei. Sie deutete an, dass es am Montag Gespräche zwischen ihr und einem Gemeindevertreter gebe, bei der die augenblickliche Situation in Wildpark-West besprochen und über den Vorschlag der Bürgerinitiative, einen externen Sachverständigen für die Baumkontrolle bei Fällanträgen auf Privatgrundstücken einzusetzen, beratschlagt werde. Auch ihr Ziel sei es, für dieses Problem eine Lösung zu finden. Bestehende Meinungsverschiedenheiten konnten nicht ausgeräumt werden, jedoch verlief das Gespräch voller Respekt und Konstruktivität. Schwerpunkt der Kritik der Bürgerinitiative ist vor allem die Umsetzung der bestehenden Gesetze durch die Verwaltung. Ein Problem, für das die amtierende Bürgermeisterin offensichtlich keine Lösung hat. Es war das erste Gespräch zwischen Vertretern der Bürgerinitiative und der Rathausspitze. Die Einwohner scheinen ob der bestehenden Probleme Politikverdrossen: War das Interesse der Einwohner beim Wahlkampfauftritt von Michael Holstein schon als mäßig zu bezeichnen, so kamen außer den Vertretern aus Frau Hoppes großem Wahlhelferteam und den Vertretern der Bürgerinitiative nur sehr wenige Bürger, um Frau Hoppes Meinung zu Sachthemen zu erfragen.

21. September Einwohnerversammlung und Runder Tisch, Lösung in Sicht?

Wieder einmal reichten die Stühle im Bürgerclub gerade so und es zahlte sich aus, dass manche Familien nur einen Vertreter entsandt hatten. Zudem waren zahlreiche Gemeindevertreter der Einladung der BI gefolgt, um die vorgestellten Ergebnisse der erfolgten Akteneinsicht anhand von detaillierten Einzelbewertungen zur Kenntnis zu nehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um dass Problem der Begutachtung von zur Fällung beantragten Bäumen auf Privatgrundstücken für die Zukunft in den Griff zu bekommen. Nachdem der Vorsitzende der BI Herr Witte, unsere Einwohner und u.a. die Ehrengäste, die Damen Schröder (NABU), Freundner, Stoof und Hintze sowie die Herren Fannrich, Lietz, Ellguth, Bothe, Buschke (Gemeindevertreter) und Holstein (Bürgermeisterkandidat) begrüßt hatte, wurde den Anwesenden mitgeteilt, dass zahlreiche Gäste der Veranstaltung aus unterschiedlichsten Gründen entschuldigt fern geblieben waren. So war Frau Dr. Berlin krankheitsbedingt abwesend. Auch Bürgermeisterin Frau Hoppe bat um Verständnis nicht dabei sein zu wollen, da die Veranstaltung die Akteneinsicht zum Thema hatte und sie sich mit dem NABU in einem laufenden Verfahren dazu befände. Herr Witte bedauerte das Fernbleiben der Bürgermeisterin sehr, da es an die Bürgerschaft von Wildpark-West zum jetzigen Zeitpunkt ein gutes Signal gewesen wäre, wenn sich die von den Bürgern gewählte höchste Verwaltungsangestellte der Gemeinde den Problemen offen gestellt hätte.
Aus Zeitgründen war die Veranstaltung zweigeteilt: Im ersten Teil stellte Herr Sicora anhand von vier detaillierten Fallbeispielen aus der Praxis die Handhabung der Bearbeitung von Fällanträgen vor. Alle Beispiele zeigten deutlich, dass bei der Erstellung von Fällbescheiden elementar gegen die bestehenden Bestimmungen von Baumschutzsatzung, Textbebauungsplan sowie gegen artenschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde. Zudem wurde anhand von Beispielen das Vorgehen einzelner Mitarbeiter von Baumservice-Unternehmen deutlich gemacht, sowie die Auswirkungen von großflächigen Bauvorhaben auf die Waldsiedlung geschildert. Einwohner und Gemeindevertreter konnten während des Vortrags Fragen zu den vorgestellten Fällen stellen. Herr Sicora betonte, dass sechs Mitglieder der BI die Auswertung der Akten übernommen und er die Aufgabe, zusammenfassend nun so deutliche Worte finden zu müssen, nur ungern übernommen habe. Es sei aber unbedingt nötig, die Ursachen deutlich „mit Ross und Reiter“ zu benennen, um eine Wiederholung zukünftig auszuschließen. Er wies darauf hin, dass die vorgestellten Fälle z.B. anhand von Protokollen, Videomitschnitten, Fotodokumentationen und schriftlich gemachten Aussagen von Bürgern belegbar seien und bei Behörden entsprechende Anzeigen, auch gegen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, aktenkundig seien. Die BI ist dem Beschluss der Gemeindevertreter um rückhaltlose Aufklärung der Vorgänge in Wildpark-West nachgekommen, nun sei es Sache der Behörden zu prüfen, ob ggf. strafrechtliche Verfehlungen vorliegen.
Ohne Wertung stellte die BI die im Bauleitplan der Gemeinde Schwielowsee in der Prioritätenliste verzeichnete Bauvoranfrage für das Projekt „Siedlung Schweizer Str. Nord“ vor. Herr Fannrich, Gemeindevertreter aus Wildpark-West, ergänzte dazu, dass die Umsetzung solcher Projekte – zumal im Außenbereich – gewöhnlich sehr lange, manchmal bis zu 10 Jahre dauere.
Die Voranfrage datiert aus dem Jahr 2014. Betroffen von der Baumaßnahme wäre ein Gebiet von 1,3 ha auf dem Gelände des ehemaligen Ferienlagers, welches sich im LSG „`Potsdamer Wald- und Seenlandschaft“ befindet. Dieses Gebiet ist größer als das am Markt. Den Bestand an geschützten und durch das Bauvorhaben gefährdeten Großbäumen schätzt die BI auf 250.

Im zweiten Teil der Veranstaltung, dem ebenfalls zahlreiche Einwohner beiwohnten, wurde zwischen den anwesenden Mitgliedern der Gemeindevertretung und Vertretern der BI versucht, ein Kompromiss zu finden, um den rechtskonformen Bescheid von Fällanträgen zukünftig zu ermöglichen. Die Gemeindevertreter wollen prüfen, ob der Vorschlag der BI, für ein halbes Jahr einen externen Sachverständigen auf der Basis eines Ehrenamtes, mit der Begutachtung von zur Fällung beantragten Bäumen zu beauftragen, realisierbar ist.
Auf Grund der Dringlichkeit, soll deshalb bereits bei der nächsten Gemeindevertretersitzung am 26.9. dazu unter „Sonstiges“ eine gemeinsame Beschlussvorlage eingebracht werden und – wenn die Mehrheit der Gemeindevertreter dies beschließt – der von der BI vorgeschlagene Baumsachverständige berufen werden. 

 

19. September Treff mit Bürgermeisterkandidaten 

 

Bürgermeisterkandidat Michael Holstein gab im Vorfeld der Wahlen am 30. September den Wildparkern die Möglichkeit ihn kennenzulernen und Fragen zu seinen Zielen zu stellen. Auch die Bürgerinitiative hinterfragte kritisch Herrn Holsteins Ansichten zu Problemen, die die Einwohnerschaft betreffen und bekam verbindliche Aussagen, u.a.:
Sein oberstes Ziel für Wildpark-West ist der Erhalt der Waldsiedlung.
1.) Herr Holstein strebt eine konstruktive, transparente und sachliche Zusammenarbeit mit allen Einwohnern und Bürgerinitiativen in der Gemeinde Schwielowsee an.
Wöchentlich einmal im Rahmen einer Bürgersprechstunde werden die Einwohner der Waldsiedlung im Bürgerclub die Möglichkeit haben, direkt mit ihm zu sprechen.
2.) Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen, Verordnungen oder Satzungen wird es mit ihm nicht geben.
3.) Alle Bebauungspläne, auch Wildpark-West betreffend (Siedlungsgebiet Schweizer Str. Nord) kommen auf den Prüfstand und sollten an den tatsächlichen Bedürfnissen der Einwohner auf der Grundlage von gesetzlichen Bestimmungen ausgerichtet sein.
Gemäß ihrem Grundsatz um politische Neutralität kündigt die Bürgerinitiative an, dieselben Fragen auch am Sonntag der amtierenden Bürgermeisterin Kerstin Hoppe auf ihrer Wahlveranstaltung in Wildpark-West zu stellen.

 

8. September Baumfällsaison eröffnet?

In den heutigen Morgenstunden kam es in Vorbereitung eines Bauprojektes in der Waidmannspromenade wieder zur Fällung einer Kiefer. Die BI stellt die Rechtmäßigkeit der möglicher Weise erteilten Fällgenehmigung in Frage, da lt. Bundesnaturschutzgesetz Fällungen in dieser Jahreszeit nur in eng gefasstem Rahmen möglich sind (z.B. in Gefährdungssituationen)

 

23. August Wird die Waldsiedlung wirtschaftlichen Interessen geopfert?


In einem Offenen Brief hat sich die Bürgerinitiative an den Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger gewandt um ihn zu bitten, sich vor Ort von der Situation in Wildpark-West ein Bild zu machen und die bestehenden Fällbescheide auch in Hinblick auf Nachpflanzungen einer rechtlichen Bewertung zu unterziehen. Die Ergebnisse der von der BI vorgenommenen Aktenauswertung waren ernüchternd: Wenn die Fällungen in dem selben Umfang wie in den letzten zwei Jahren weitergehen, sind die Baumverluste kaum zu kompensieren, da die Nachpflanzungen erst in zwanzig bis dreißig Jahren den Baumbestand wieder schließen. Die BI hat deshalb der Bürgermeisterin ein konkretes Angebot unterbreitet: Für die Dauer einer Übergangszeit soll ein Baumsachverständiger die Fällanträge der Bürger auf Basis eines Ehrenamtes begleiten. Das spart der Gemeinde Kosten, schafft Kompetenz und wieder Vertrauen und hilft Bäume, die keine Gefahr darstellen zu erhalten und sinnvoll im Falle einer notwendigen Fällung Nachpflanzungen zu setzen.

Presseerklärung 23.8.2018

Erklärung der BI 23.8.2018

Auswertung Akteneinsicht

"Offener Brief" an Minister Vogelsänger

 

 

1. August 2018 1000 L Wasser für Straßenbäume, BI erneuert Aufruf zum Gießen

 

Mit einem von der Firma Egon Fürst aus Geltow zur Verfügung gestellten 1000 l Faß hat die BI begonnen mittels eines Traktors die Straßenbäume Fuchsweg, Am Anger, Amselweg, Waidmannspromenade, und Schweizer Str. zu gießen. Besonders die jungen Bäume bildeten dabei einen Schwerpunkt. In einem Aufruf erneuerte die BI die Bitte an unsere Einwohner, auch die alten Bäume vor ihrer Haustür nicht zu vergessen.

 

1. August Begehungstermin Birkengrund ohne Ergebnis

 

Ohne zählbares Ergebnis endeten die zwei Stunden Begehung zwischen Vertretern von Netzbetreiber/Gemeindeverwaltung und Bürgerinitiative. Das Projekt „Birken für den Birkengrund“ ist damit ernsthaft in Frage gestellt. Sicher ist auf alle Fälle, dass es nicht in dem Umfang umgesetzt werden kann, wie von den Bürgern erhofft. Die Bürgerinitiative ist dennoch optimistisch, da die genaue Medienführung z.T. nicht bekannt ist, bzw. nicht alle Pläne vorgelegen haben.

 

 

Gießt unsere Bäume!

Trotz dem Einsatz zahlreicher Baumpaten, die sich um die neu gepflanzten Bäume im Bereich Am Anger, Waidmannspromenade und Amselweg kümmern, trotz der Gießhilfe der Freiwilligen Feuerwehr Geltow und den Mitarbeitern des Bauhofs Schwielowsee – unsere Bäume leiden unter der extremen Trockenheit und der Hitze.
Besonders an den Eichen ist es gut zu erkennen, da diese bereits angefangen haben ihre Früchte abzuwerfen. Am Abend des 30. Juli kam es gegen 19:00 Uhr zu einem großen Astabbruch an einer alten Eiche im Bereich Schweizer Str./Marktplatz, bei der zum Glück nur ein Stück Bauzaun der Baustelle Helma beschädigt wurde. Diese Baumgruppe hat es besonders schwer: Ein Teil der Wurzeln wurde bei den Fundamentarbeiten des dahinter gelegenen neu gebauten Hauses beschädigt und der Wurzelbereich wurde zudem durch die Baufahrzeuge verdichtet. Und das Glück eines Gartenschlauchs hat dieser Baum auch nicht. So wirft er notgedrungen nun sogar große Äste ab, um zu überleben.

 

Pflegemaßnahmen auf historischer Allee

Rote Markierungen an fast allen alten Eichenbäumen und eine Hebebühne versetzten mehrere Anwohner am Montag Morgen auf dem Weg zur Arbeit in Höhe des Wasserturms in helle Aufregung.
Die Bürgerinitiative war wenige Minuten später mit einem Baumsachverständigen vor Ort, suchte das Gespräch mit den Arbeitern und konnte Entwarnung geben.
Auch der Unteren Naturschutzbehörde Potsdam waren keine Fällmaßnahmen bekannt, wie Frau
Nike telefonisch bestätigte.
Die Firma ITW aus Werder ist im Auftrag des Grünflächenamtes Potsdam unterwegs, um Totholz aus den Eichen auf der 6 Km langen Strecke von Potsdam nach Wildpark-West zu entfernen.
Auf Nachfrage erfuhr die Bürgerinitiative, dass nur eine abgestorbene Ulme im Bereich Fuchsweg gefällt werden muss.
Die BI bat dafür zu sorgen, dass die roten Markierungen an den Bäumen nach Abschluss der Arbeiten wieder beseitigt werden, um später event. Verwechselungen zu vermeiden.
Hintergrund ist, dass der Baumkontrolleur der Gemeinde Schwielowsee, die zum Fällen vorgesehenen Bäume ebenfalls mit einem roten Punkt markiert.

Stellungnahme aus der Landeshauptstadt - Bereich Grünflächenamt -

"In der Sache bestätige ich Ihnen hiermit, dass für die markierten Bäume
Baumpflegearbeiten vorgesehen sind. Zudem werden 2 bereits abgestorbene
Ulmenaufwüchse im Bereich Werderscher Damm entfernt. Weitere Fällungen
sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.

Ich bedauere die aufgekommene Beunruhigung. Die farbliche Markierung
der zu pflegenden Bäume ist in meinem Bearbeitungsgebiet normalerweise
nur für nicht nummerierte Bäume vorgesehen. Ich werde unsere
Vertragspartner anhalten, dies zukünftig auch wieder so zu handhaben."

 

 

Havel verunreinigt
Nachdem sich am letzten Donnerstag (19. Juli) der Marina Vulkan Werft nahe der Eisenbahnbrücke ein ölhaltiger Film auf der Wasseroberfläche ausgebreitet hatte und nicht bekannt war, um welche Substanz es sich handelt, wurde ein Badeverbot für den gesamten Bereich zwischen Eisenbahnbrücke und Baumgartenbrücke ausgesprochen und auch an der Wildparker Badestelle wurde vor dem Baden gewarnt. Etwa 50 Liter der Flüssigkeit breiteten sich an der Oberfläche aus. Die Feuerwehr verhinderte ein weiteres Austreten. Inzwischen wurde die Ursache gefunden: Ein leck geschlagenes Fass, vermutlich mit teerhaltigem Holzschutzmittel gefüllt.

Badeverbot wieder aufgehoben!

 

 

 

Auch ohne Kettensäge können Bäume fallen ...

 

Nur wenige Tage nachdem die jungen Kastanien auf dem Amselweg durch Einwohner mit Dreibock und Gießring versehen worden sind, rammte ein Fahrzeug der Müllabfuhr eine mehr als 100 Jahre alte Kastanie, die dadurch umstürzte. Im Fallen beschädigte sie eine weitere junge Kastanie so schwer, dass diese gekappt werden musste.

 

 

 

 

"Birken für den Birkengrund"

Am 1. August um 10:00 Uhr findet mit Vertretern der Bürgerinitiative und der Gemeindeverwaltung eine Begehung des Birkengrundes statt. Ziel ist es festzustellen, ob es möglich ist, an den von den Bürgern vorgeschlagenen Standorten zu pflanzen.

 

 Kastanien sichern

Trotz Urlaubszeit und großer Hitze trafen sich ein gutes Dutzend Einwohner, um gemeinsam junge nachgesetzte Kastanien auf dem Amselweg mit Dreiböcken, guter Erde und Gießringen auszustatten.
Der Amselweg gehört wie der Fuchsweg, die Waidmannspromenade und die Schweizer Straße zum Ensemble der historischen Alleen der Waldsiedlung und bildet besonders für die Radtouristen, die über die Feldwege vom Wildpark weiter nach Werder wollen, ein Aushängeschild für Wildpark-West und die Gemeinde Schwielowsee. Mit der von einer Einwohnerin initiierten und von der Bürgerinitiative koordinierten Aktion sollte aber auch ein Zeichen gesetzt werden, dass die Anwohner gewillt sind nun selbst zu handeln – ehe weitere junge Bäume vertrocknen.
Frau Bürgermeisterin Hoppe hatte erst vor wenigen Tagen erklärt, dass die Baumschutzsatzung auch im Bereich der Alleebäume vollumfänglich umgesetzt werde, nachdem genau das die BI seit April bemängelte und in Frage stellte. „Wozu monatelang reden – wenn sich nichts ändert, packen wir einfach selbst an!“, war das Motto der gut zweistündigen Aktion, bei der alle sieben vernachlässigten Alleebäume mit Dreibock, kompostierter Erde und Gießring versehen wurden.

Einige Anwohner reichten spontan den Gartenschlauch zum Wässern über den Gartenzaun, andere boten an, die Aktionen der Bürgerinitiative finanziell zu unterstützen. Die Altersspanne der Helfer hätte zudem kaum größer sein können, zwischen der Jüngsten und dem ältesten Teilnehmer waren acht Jahrzehnte Unterschied. Dem Spaß tat`s keinen Abbruch und die Freude, dass nun alle Alleebäume im Amselweg wieder in Ordnung sind, wog den zahlreich geflossenen Schweiß während der Arbeit schnell wieder auf. Schon am Jahresanfang hatten Anwohner des Amselwegs in Eigenregie, zwei gefährdete Kastanien durch Dreiböcke geschützt. Die Materialkosten für die gemeinsame Aktion, rund 150 €, trägt die Bürgerinitiative, die alle ihre Maßnahmen durch Zuwendungen von Bürgern finanziert.
Ein ähnliches Vorhaben ist noch vor dem Herbst für den Fuchsweg geplant. Hier ist der Zustand der jungen, 2015 nachgesetzten Eichen ebenfalls sehr kritisch. Stehen keine technischen Gründe entgegen, soll zudem während eines Subbotniks „Birken für den Birkengrund“ gepflanzt werden.

In einem Zeitungsartikel der Märkischen Zeitung vom 20. Juli hatte die Gemeindeverwaltung die Bürger von Schwielowsee aufgefordert, auch die Bäume auf öffentlichem Grund zu gießen, da dies der Bauhof auf Grund der extremen Hitze allein nicht schaffe (lesen).

 

Treffen Potsdamer Bürgerinitiativen

Auf Einladung der BI „Bürger für WALDstadt“ trafen sich mehrere Bürgerinitiativen aus Potsdam und dem Umland im alten Rechenzentrum Potsdam Dortustr. zu einem Erfahrungsaustausch. Auch die Bürgerinitiative „Waldsiedlung Wildpark-West“ hatte zwei Vertreter entsandt.
Schwerpunkt der zweistündigen Beratungen waren das Thema der Vernetzung der Initiativgruppen untereinander sowie ein Erfahrungsaustausch im Umgang mit Verwaltungen. Es wurden Ideen angesprochen, Schnittpunkte (z.B. behutsame Städteentwicklung unter dem Aspekt des Natur- und Umweltschutzes) aufzugreifen um besser agieren zu können. Für den Herbst ist eine gemeinsame Erklärung geplant.

 

Rückhaltlose Aufklärung“ ist Gebührenpflichtig

Die Bürgerinitiative bemüht sich seit einiger Zeit herauszufinden, ob bei den erteilten Bescheiden im Zusammenhang mit Baumfällungen und Nachpflanzungen in Wildpark-West gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen wurde.
Dies entspricht dem Beschluss der Gemeindevertreter um rückhaltlose Aufklärung der Vorgänge in unserem Gemeindeteil vom 9. Mai 2018.
Unser Ziel ist es festzustellen, was eigentlich die Ursache der hohen Anzahl von Fällungen und warum die Zahl der Baumentnahmen höher als die der Neupflanzungen ist.
Auf Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen für die Bürgermeisterin und die Gemeindevertreter bis August Vorschläge unterbreitet werden, was getan werden muss, um die Waldsiedlung zu retten.
Trotz der Begründung, dass sowohl die erfolgte Akteneinsicht nach Umweltinformationsgesetz erfolgte und auch die beantragten Kopien öffentlichem Interesse um Aufklärung entsprechen, besteht die Gemeindeverwaltung weiter auf den erhobenen Gebühren in Höhe von 125,40 € für die Fertigung von 209 Kopien.
Sie beruft sich dabei auf ihre Auslegung der Verwaltungsgebührensatzung der Gemeinde Schwielowsee.
Die Bürgerinitiative hatte beantragt, die Gebühren nicht zu erheben, da bei öffentlichem Interesse nach §3 Abs. 2 VwGebSatzung von den Gebühren ganz oder teilweise abgesehen werden kann.
Nach unserer Meinung lagen zudem die Kopien bereits vor (hätten also gar nicht angefertigt werden brauchen) bzw. hätten die Daten lt. Umweltinformationsgesetz digital kostenfrei zur Verfügung gestellt werden können.

Die BI kündigt an, nach der Sommerpause den Finanzausschuss in der Sache anzurufen.

Ein erster Gebührenbescheid über die Einsichtnahme vom 5. Juni 2018 ist von der Gemeindeverwaltung auf Grund unseres Widerspruchs bereits aufgehoben und neu beschieden worden. Grund: Die Akteneinsicht ist lt. Umweltinformationsgesetz kostenfrei zu gewähren.

 

 

 6. Juli 2018 Offener Brief an die Bürgermeisterinformationen und Gemeindevertreter,
Ortsbeiräte der Gemeinde Schwielowsee

 

Betr.: Heimatzeitung „Havelbote“

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrte Mitglieder der Gemeindevertretung und der Ortsbeiräte,
die Gemeinde ist Herausgeberin des Havelboten. Im Havelboten Nr. 5 erschien ein Artikel zum Thema Baumschutz in Wildpark-West und den Aktivitäten der Bürgerinitiative unter der Überschrift „Der Streit geht weiter“. Der Artikel, verfasst vom Leiter der Redaktion, widerspricht journalistischen Grundsätzen, von Fairness und neutraler Berichterstattung ganz zu schweigen.
In dem Artikel wird versucht, Stimmung gegen die Bürgerinitiative zu machen, indem Vorurteile aktiviert werden: „Es sind vorwiegend Neubürger, die hier eine Schärfe in die Diskussion bringen, die wir hier nicht gewohnt sind“. Diese Äußerung wird „alteingesessenen Einwohnern von Wildpark-West“ in den Mund geschoben. Es widerspricht journalistischen Grundsätzen, Meinungsmache in der Berichterstattung unterzubringen und dann noch die Meinung – offensichtlich die des Redaktionsleiters – einem anonymen Bürger zuzuschreiben. Die Aussage ist auch in der Sache falsch. Von den rund 100 Mitgliedern der Bürgerinitiative wohnt die große Mehrheit seit langem in unserem Ortsteil. Viele sind hier aufgewachsen. Sie alle wehren sich gegen den ungebremsten Verlust des Waldcharakters.
Die Verunglimpfung setzt sich fort, weil sich der Anonymus über die „Stimmungsmache“ empört, dass die Bürgerinitiative auf ihrer Internetseite sogar einen Zeitungsbericht mit der durch nichts gedeckten Überschrift eingestellt habe „Die Baum-Mafia geht um“. Dabei handelt es sich um einen Artikel aus dem „Blickpunkt Werder“, der vollständig abgebildet ist. Die Bürgerinitiative hat auf ihrer Webseite eine Zusammenstellung aller einschlägigen Zeitungsartikel aufgenommen. Der Redaktionsleiter sollte wissen, dass eine solche Presseschau alle Artikel enthält, eine Sortierung nach unliebsamen und liebsamen Artikeln jedoch nahe der Pressezensur wäre.
Empörend ist die Unterstellung, dass die Bürgerinitiative parteipolitische Interessen verfolge. Wieder wird ein anonymer Bürger genutzt: „Aber in Wahlkampfzeiten ist es wohl zu viel verlangt, Ruhe und Sachlichkeit zu erwarten“.
Wie Sie wissen, geht es der Bürgerinitiative ausschließlich darum, dass der Baumschutz in Wildpark-West gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen umgesetzt wird. Noch längst sind die vorhandenen Defizite durch die Gemeindeverwaltung nicht beseitigt worden. Deshalb kann die Bürgerinitiative den Wunsch des Redaktionsleiters nach „Ruhe“ und nach „Man muss es auch einmal gut sein lassen“ nicht erfüllen.

 

 

24. Juni 2018 - Antwort des Bürgermeisterkandidaten Michael Holstein auf Offenen Brief der BI

 

Herzlichen Dank für Ihren Brief. Wildpark-West mit seinen Einwohnern und dem typischen Charakter einer Waldsiedlung liegt mir sehr am Herzen.

Das Engagement und der Einsatz der Initiative zum Erhalt der Waldsiedlung beeindruckt mich. Die Menschen, die hier leben, müssen angehört und in alle Vorhaben, die Wildpark-West betreffen, eingebunden werden.
Ich stehe für einen behutsamen Umgang mit unserer Natur und Umwelt.
Die Waldsiedlung Wildpark-West gehört zu Schwielowsee und hat daher denselben Stellenwert wie alle Orte und Ansiedlungen in der Gemeinde.
In Wildpark-West werde ich Bürgersprechstunden einrichten und damit sofort klarstellen, dass ich mich dort für die Belange aller Bürgerinnen und Bürger einsetzen werde.

 

Mit besten Grüßen nach Wildpark-West
Ihr Michael Holstein

 

 

23. Juni 2018 - Offener Brief

Bürgermeisterkandidat

der Gemeinde Schwielowsee

Michael Holstein

 

Sehr geehrter Herr Holstein,

verbunden mit einem herzlichen Dank für Ihre Einladung zum Bürgerfest in Ferch, möchte ich Ihnen, stellvertretend für die augenblicklich rund 100 Mitstreiter und Unterstützer der Bürger­initiative „Waldsiedlung Wildpark-West“, symbolisch diesen „Baumkuchen“ anlässlich des heute stattfindenden Backwettbewerbs überreichen.

Bereits vor zwei Monaten haben Sie im Umfeld des Aktionstages „Rettet die Waldsiedlung!“ in Wildpark-West deutlich gemacht, dass Ihnen das Anliegen und die Sorgen der Bürger des kleinen Ortsteils sehr wichtig sind und Sie sich – sollte sich eine Mehrheit der Einwohner der Gemeinde Schwielowsee bei der Bürgermeisterwahl für Sie entscheiden – auch für deren Belange um den Erhalt von Wildpark-West als Waldsiedlung einsetzen wollen.

Als ein erstes Zeichen spendeten Sie 5 Kiefern für Nachpflanzungen im Ort, für die wir uns noch einmal herzlich bedanken möchten. Seitdem wurden schon über zweihundert junge Bäume auf Privatgrundstücken nachgepflanzt und auch die Gemeindeverwaltung hat kurzfristig 15 Bäume im öffentlichen Raum nachgesetzt.

Im Sinne des Erhalts von Wildpark-West als Waldsiedlung, der Interessen der Einwohnerschaft im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes, der Baumschutz­satzung der Gemeinde Schwielowsee und des Textbebauungsplanes von Wildpark-West bitten wir Sie, Ihre Ziele für die Gemeinde Schwielowsee den Bürgern vorzustellen und klar zu benennen. Die Einwohner von Wildpark-West interessiert dabei besonders die Frage:

Wie sehen Sie die Zukunft von Wildpark-West als Teil der Gemeinde Schwielowsee?

 

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„Leben im Totholz“
Ein Exkursionsbericht

Am 19. und 21. Juni 2018 radelte eine fröhliche Kinderschar zweier 4. Klassen der Geltower Meusebach-Grundschule nach Wildpark-West – eine Exkursion zu den Methusalem Bäumen östlich der Waldsiedlung stand auf dem Plan.
Das Wetter meinte es gut, Sonnenschein um 25°C machten das Naturerlebnis „Wald“ mit Mikroskop und Becherlupe rund um eine große Lichtung unweit der historischen Entenfanganlage zum Vergnügen.

Begleitet von ihren Klassen- und der Sachkundelehrerin sowie fachlich unterstützt von Dr. Beate Gall, Jan Eisenfeld sowie vier Mitstreitern der Bürgerinitiative erkundeten die 10- und 11jährigen das versteckte Leben im Totholz. 
Welche Bedeutung hat der Wald für uns und welche Bedeutung das in ihm befindliche Totholz? Und was bedeutet Trocken- und Moderholz als Lebensraum für die Bewohner des Waldes? Wie lange brauchen Specht, Käfer, Pilz & Co. ehe sie einen abgestorbenen Baum in die Knie zwingen? Wo wohnen Eichhörnchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Hornissen? Wie alt sind eigentlich die mächtigen Eichen des Methusalem-Projekts der Oberförsterei Potsdam im Wäldchen am Siedlungsrand?

Fragen über Fragen, welche die Kinder im Laufe der beiden Vormittage versuchten zu ergründen und letztendlich auch beantwortet bekamen. Zur Erinnerung an diese Tage pflanzte jede der Klassen neben dem Bürgerclub in Wildpark-West eine kleine Kiefer.

 

 

 

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 „Birken für den Birkengrund!“

Einwohner der Siedlung Zum Birkengrund in Wildpark-West haben eine Initiative „Birken für den Birkengrund!“ gestartet. Bisher wurde rund die Hälfte der Anwohner befragt und fast alle von Ihnen haben sich dafür ausgesprochen, den breiten Grasstreifen zwischen Bürgersteig und Straße für die Pflanzung von jungen Birken zu nutzen. Die zuständige Fachabteilung der Gemeindeverwaltung kann dann prüfen, ob die Pflanzung an den gewünschten Stellen möglich ist. Damit wären die Voraussetzungen geschaffen, vielleicht schon mit der Herbstpflanzung den Birkengrund zu begrünen und so könnte es in ein paar Jahren aussehen ...

 

 

Panoramafoto: J. Kent, Fotomontage: R. Berek 

 

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2. Juni Der Garten, ein Meer voller Rosen!

Schon am frühen Morgen ist Carla Schmidt (89) auf den Beinen, um ihren Lieblingen die nötige Pflege angedeihen zu lassen. Auf 700 Quadratmetern Gartenfläche, umrahmt von alten Kiefern, ist in vielen Jahren der Arbeit eine Oase für die Sinne entstanden.

Über 100 verschiedene Sorten mit zum Teil betörenden Düften sind um ihr Häuschen herum verteilt. „Sie alle sind mir ans Herz gewachsen, wobei mir die ,Cherry Brandyʼ die allerliebste ist!“

Seit 1995 beschäftigt sich die rüstige Rentnerin mit der Rosenzucht. „Für mich im Alter ist es besonders wichtig, eine sinnvolle Aufgabe zu haben. Mein Leitspruch ,Wehret den Anfängenʽ erscheint mir in der heutigen Zeit besonders wichtig zu sein!“ Aufmerksam verfolgt sie deshalb das aktuelle Geschehen in der Waldsiedlung. „Die größte Freude für mich ist es, dass es hier im Ort so viele Leute gibt, die nicht nur reden, sondern wirklich anpacken. Dass ich die große Nachpflanzaktion erleben kann, freut mich dabei besonders. Auch dass dabei die Kinder nicht vergessen werden“, verrät sie lachend. „Ab September soll es für alle Schulkinder der Gemeinde eine Arbeitsgemeinschaft im Ort geben, die sich mit Pflanzen, Tieren und der Umwelt beschäftigt. Man muss den negativen Tendenzen der heutigen Zeit bewusst etwas Schönes entgegensetzen, das findet meine volle Unterstützung. Steck` Deine Kindheit in die Tasche und lauf so schnell Du kannst!“, sagt`s – und wendet sich wieder ihren Rosen zu.
Tag des offenen Rosengartens am Sonnabend 2. Juni 2018; 10–18 Uhr; Wildpark-West, Fuchsweg 11a

 

 

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1. Juni 2018 – Richtigstellung einer Fußnote in der Broschüre „Rettet die Waldsiedlung“

Auf Seite 8 der Denkschrift „Rettet die Waldsiedlung“ hat die Herausgeberin in Fußnote 2 ausgeführt, dass das Schreiben des Autors vom 08.12.2017, und somit vor der Gründung der Bürgerinitiative, an die Bürgermeisterin Frau Hoppe mit dem Vorschlag zur Schaffung eines Umweltkonzepts zur Minderung der Folgen bei Starkwind-, Feuer-, oder Hochwasserkatastrophen, Wildpark-West betreffend, von ihr leider unbeantwortet geblieben sei. Diese Formulierung in der Denkschrift der Bürgerinitiative war leider unbeabsichtigt missverständlich. Tatsächlich antwortete die Fachbereichsleiterin Frau Murin im Auftrag der Bürgermeisterin mit Schreiben vom 19.12.2017 auf dieses Schreiben, ging darin aber leider mit keinem Wort auf den Vorschlag zur Schaffung eines Umweltkonzepts ein, sondern setzte sich nur mit anderen Inhalten des Schreibens auseinander. Wenn durch die gewählte Formulierung der Eindruck entstanden sein sollte, dass die Gemeinde auf das Schreiben gar nicht geantwortet habe, so entschuldigt sich die Bürgerinitiative als Herausgeberin für das Missverständnis. Die Herausgeberin wollte allein zum Ausdruck bringen, dass auf den Vorschlag der Schaffung eines Umweltkonzepts bislang weder seitens der Bürgermeisterin persönlich noch seitens der übrigen Gemeindeverwaltung eingegangen worden war.

 

 

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 AG "Junge Naturfreunde"

30. Mai In einem Schreiben an den stellv. Vorsitzenden der BI Carsten Sicora sichert Ortsvorsteher Dr. Heinz Ofcsarik die Unterstützung des Ortsbeirates Geltow bei der Bildung einer AG „Junge Naturfreunde“ zu. Am Sonntag, den 27. Mai 2018 hat die BI mit „Naturschutzkonzepte Ingenieurbüro Dr. Gall“ eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, um zusammen im neuen Schuljahr in Wildpark-West eine Außenstation „Junge Naturfreunde“ in Form einer Arbeitsgemeinschaft regelmäßig zu betreiben. Die AG soll allen Schülern der Gemeinde Schwielowsee offenstehen.

 

 

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Nachpflanzungen wässern - Baumpflanzfirma dankt
29. Mai Vielen Dank an alle Helfer, die an diesen heißen Tagen so fleißig die Bäume wässern. Es ist schön zu wissen, dass die Arbeiten Sinn haben und angenommen werden. Die Bäume haben nach der späten Pflanzung und der extremen Hitze und Trockenheit nun hohen Stress, um so schöner ist es zu wissen, dass es wohl einige Helfer und Bauminteressierte gibt. ... Nochmal an alle, vielen Dank und bitte bei dem Wetter weiter gießen.

 

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Eichenprozessionsspinner

25. Mai Auf Anfrage der BI teilt die Gemeindeverwaltung mit, dass im Ortsteil Wildpark-West keine Maßnahmen (Anm. gegen den Eichenprozessionsspinner) vorgesehen sind.

 

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22.Mai 2018: Wieder Baumfällung in Wildpark-West

 

VERSEHEN ODER VORSATZ?
Am heutigen Morgen kreischte wieder die Kettensäge. Eine Kiefer auf einem Privatgrundstück im südöstlichen Teil der Waldsiedlung wurde gefällt. Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet nach §39 das Fällen von Bäumen außerhalb des Waldes innerhalb der Vegetationsperiode.
Da bei der am 15. und 16. Mai erfolgten Akteneinsicht kein solcher Vorgang vorgelegen hatte, wurde die BI von der Aktion völlig überrascht und konnte keine Maßnahmen mehr ergreifen, die Fällung überprüfen zu lassen. Die dafür zuständige Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung gab auf telefonische Nachfrage an, dass die Akte „möglicherweise versehentlich dem eigentlichen Aktenvorgang von 2015 zugeordnet wurde“. Grund der Fällung soll ein durch den Sturm von Oktober 2017 angehobener Wurzelteller sein, wobei sich hier natürlich die Frage aufdrängt, wieso dann der Baum schon 2015 zur Fällung beschieden wurde und warum er denn nicht gleich nach dem Sturm gefällt wurde.
Die Untere Naturschutzbehörde wurde durch die BI sofort davon in Kenntnis gesetzt, dass in zwei der drei möglicherweise ebenfalls zur Fällung vorgesehenen Bäume Tiere ihre Höhlungen haben: ein gerade Junge habendes Buntspechtpärchen sowie im Nachbarbaum möglicherweise sogar eine Kleinohrfledermaus (Fledermausmeldung an die BI im Frühjahr). Da eine Mitarbeiterin der Unteren Naturschutzbehörde auf Nachfrage der BI angab, „für Wildpark-West nicht zuständig zu sein, da die Gemeinde über eine eigene Baumschutzsatzung verfüge“, schaltete die BI zusammen mit dem NABU Brandenburg sofort ihren Umweltrechtsanwalt ein, der bei der Unteren Naturschutzbehörde mit Frist 14:00 erwirkte, dass eine Kontrolle des bereits gefällten Baums auf Tierbesatz erfolgen sollte. Laut Gemeindeverwaltung ist diese Kontrolle veranlasst worden und sollte durch den zuständigen Baumkontrolleur um die Mittagszeit erfolgen. Ob dies geschehen ist und wie die Kontrolle ausfiel, ist derzeit nicht bekannt. Von den Fällungen der anderen beiden Bäume wurde vorerst abgesehen, da „diese sowieso erst im Oktober“ erfolgen sollte, wie die zuständige Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung telefonisch versicherte.
Die BI prüft nun, ob ein Zusammenhang zwischen dem Vorenthalten der Akte und der zeitnahen Fällung innerhalb der Vegetationsperiode ohne Wissen der Unteren Naturschutzbehörde besteht und ob alle gesetzlichen Bestimmungen in diesem Fall eingehalten wurden.
Die Gemeindeverwaltung wurde aufgefordert, bis zum 25. Mai den Aktenvorgang der BI vorzulegen und sich zu dem Vorgang zu äußer

 

 

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Akteneinsicht

Am Dienstag 15. Mai und Mittwoch 16. Mai 2018 erfolgte durch 6 Mitglieder der BI die beantragte Akteneinsichtnahme bei der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Schwielowsee in Ferch.

Über 7 Stunden wurden ca. 137 Aktenvorgänge für vorgelegte Aktenkopien für den Zeitraum seit 1. Oktober 2016 eingesehen.
Die Einsicht gestaltete sich sehr schwierig, weil insbesondere die vorgelegten Kopien der Anträge aber auch anderer Dokumente schwer lesbar waren.
Erste Ergebnisse der Akteneinsicht in Kürze.

 

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Erklärung der Bürgerinitiative

„Die von Frau Murin während der Sitzung vorgebrachte Behauptung, dass die Bürgerinitiative ,Waldsiedlung Wildpark-Westʽ über die am 9. Mai 2018 durch die Firma GBG Caputh durchgeführten Nachpflanzungen vorher in Kenntnis gesetzt wurde, ist falsch.

Richtig ist vielmehr, dass die Bürgerinitiative erst am Mittwoch dem 9. Mai 2018 um 15:04 Uhr per Mail, über die bereits stattgefundenen Maßnahmen im Nachhinein informiert wurde. Entgegen der Absprache zwischen Frau Simon und Herrn Tietze vom 9. April 2018 wurde die BI weder über die genauen Pflanzorte (Lageplan) noch den genauen Zeitpunkt der vorgesehenen
Nachpflanzungen für Wildpark-West informiert.
Falsch ist, dass die Bürger, vor deren Grundstück die Pflanzungen durchgeführt wurden, die Arbeiten behinderten und erheblichen Widerstand leisteten.
Richtig ist, dass die zufällig anwesenden und von der Maßnahme völlig überraschten Bürger sowohl Fragen über die durchgeführte Maßnahme stellten, als auch Einwände geltend machten.
Die Aussage von Frau Murin ist geeignet, den Dialog zwischen der Gemeindeverwaltung und der Bürgerinitiative ,Waldsiedlung Wildpark-Westʽ zu stören und dem Ansehen der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Schwielowsee zu schaden.“

 

 

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