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Nachpflanzen

Das Nachpflanzen von verlorenen Bäumen gehört zum Leben in einer Waldsiedlung unbedingt dazu, um den natürlichen Kreislauf nicht zu unterbrechen. Die in den vergangenen Jahren unterbliebenen Nachpflanzungen haben maßgeblich zu dem verheerenden Baumschwund geführt. Es bedarf deshalb großer Anstrengungen aller EInwohner auf privatem und und der Verwaltung auf öffentlichem Grund, die riesigen Lücken im Baumbestand wieder zu schließen.
 
Wir rufen alle Einwohner auf, sich an der Nachpflanzaktion "Rettet die Waldsiedlung" zu beteiligen, um zum hundertjährigen Jubiläum  von Wildpark-West 2033 wieder einen geschlossenen, wenn auch noch jungen, Baumbestand zu haben. Besonders die Gemeine Kiefer prägt die märkische Landschaft und ist aufgrund ihrer tiefgehenden Pfahlwurzel mit am besten für hiesige Bodenverhältnisse geeignet. Aber auch andere standortgerechte Bäume wie Eichen, Linden, Birken und Ahorn sollten nachgesetzt werden. Sie alle bestimmten schon immer das Bild des Ortes.
 
Die Bürgerinitiative berät und unterstützt auf Wunsch die Einwohner bei Nachpflanzungen auf Privatgrundstücken und bietet auch der Gemeindeverwaltung an, gemeinsam ein zielgerichtetes Nachsetzen im öffentlichen Raum umzusetzen. Dazu wollen wir in nächster Zeit die vorhandenen Bäume nach Art und Anzahl bestimmen. Wir bitten die Einwohner uns bei dieser freiwilligen Baumerhebung zu unterstützen. Die Gemeindeverwaltung begrüßt die Absicht der Bürgerinitiative, um mit den Erkenntnissen der Erhebung zukünftig die ungewollte Bildung von Windschneisen zu vermeiden und bei der Bearbeitung von Fällanträgen diesem Aspekt Rechnung zu tragen.


Die Baumschutzsatzung der Gemeinde Schwielowsee regelt bei genehmigter Ausnahmefällung die Nachpflanzungen in §7.
Darin ist u.a. festgelegt:

1. Bei einer Ausnahme nach § 5 dieser Satzung ist vom Antragsteller

a) für jeden gefällten Baum eine Ersatzpflanzung mindestens im Verhältnis 1 : 1,
b) bei Bäumen mit einem Stammumfang von mehr als 100 cm mindestens im Verhältnis 1 : 2,
c) Pro nachzupflanzendem Baum / 6 m Hecke (3 St./m) 80/100 hoch.

2. Die Ersatzpflanzung gemäß § 8 Abs. 1 dieser Satzung wird in nachfolgender Ausgangsqualität/Mindestqualität vorgeschrieben.
a) bei Laubbäumen ein einheimischer standortgerechter Laubbaum mittlerer Baumschulqualität, mit einem Stammumfang von 12-14  cm, 3 x verschult, mit Ballen,
b) bei Nadelbäumen ein einheimischer standortgerechter Nadelbaum mittlerer Baumqualität, mit einer Höhe von 100 –125 cm, 3 x ver-schult, mit Ballen,
c) bei Großsträuchern ein einheimischer standortgerechter Großstrauch, mit je 125 – 150 cm Höhe, 2 x verschult ohne Ballen
 

Die Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, dass gesetzlich vorgeschriebene Nachpflanzungen eingehalten und kontrolliert werden. Ersatzzahlungen oder das Nachsetzen von Hecken für gefällte Bäume darf nur in Ausnahmefällen Anwendung finden, in denen ein Nach-pflanzen von Großbäumen nachweislich nicht möglich ist, da sonst die Zielsetzung der Baumschutzsatzung §1 Abs. 2 unterlaufen wird.

 

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